Arthur Lange (Bildhauer) - Werke (Auswahl)

1909: Weiblicher Halbakt, Marmor, 1909 (Albertinum Dresden) 1911: Figur Der Mensch zur Internationalen Hygiene-Ausstellung 1911 in Dresden 1911: Märchenbrunnen in Röhrsdorf, 1911 1912: Reiterstandbild für König Albert, (Meißen) 1916: Delphin, 1919: Brunnen, Steinplastik Frau ihr Haar kämmend Weibliche Figur Atlas-Figur am Leipziger Hauptbahnhof 1919: Garde-Reiter-Denkmal in Dresden für die im Ersten Weltkrieg gefallenen 3 Beamten, 17 Offiziere, 15 Unteroffiziere und 73 Mannschaftsdienstgrade des Garde-Reiter-Regiments (in Zusammenarbeit mit Architekt Wilhelm Lossow). Das Denkmal war sieben Meter hoch und trug neben den Namenstafeln ein Relief mit der Darstellung eines Lanzenreiters. Als „militaristisches Denkmal“ wurde das Gardereiterdenkmal an der heutigen Stauffenbergallee mit Ausnahme des Sockels 1953 beseitigt. Nach 1990 konnte mit Sponsorengeldern die erhalten gebliebene Anlage mit Bastion und Sandsteinbänken restauriert werden. 1924: Ehrenmal aus Kalkstein für die im Ersten Weltkrieg gefallenen 322 Angehörigen der Königlich Sächsischen Technischen Hochschule Dresden im Foyer der Technischen Hochschule am Hauptbahnhof (ehemals Bismarckplatz, heute Friedrich-List-Platz). Das Ehrenmal wurde am 18. Januar 1924, dem Gründungstag des Deutschen Reichs, eingeweiht und während der Bombardierung Dresdens 1945 mit dem Gebäude der Technischen Hochschule zerstört. Architekt Oswin Hempel fertigte den Entwurf, eine ikonenhafte Jugendgruppe mit Bereitschaft und Hingabe, Begeisterung und Treue, das Vaterland symbolisierend. Im Ziergiebel befand sich ein Spruch von Schiller: „Wir wollen frei sein, wie die Väter es waren“. Deutsche Bauzeitung aus dem Einweihungsjahr: "Das Denkmal (...) ist in heimischem Kalkstein aus Beiträgen der Dozenten-, Assistenten- und Beamtenschaft der Hochschule, von Freunden der Hochschule - namentlich des Ehrensenators Friedrich Otto Herrmann aus Lößnitz - ausgeführt worden. Es verherrlicht in einer Reliefdarstellung durch drei lebensgroß voranstürmende Jünglingsgestalten die jugendliche Begeisterung, Opferwilligkeit und Tatkraft, die bei Ausbruch des Krieges elementar in Erscheinung trat. Im Giebelfeld sind durch eine Maske des Krieges dessen Schrecken dargestellt. In seiner Weiherede verglich der Rektor die Jugend, die in den Krieg zog und die heutige Jugend mit den Bronzeglocken, die wir hingeben mußten, um dafür solche aus Stahl einzutauschen." Grabmal für Stadtrat Kohl in Chemnitz Grabmal (Bronze) In Holz geschnitzte Arbeiten für Kirchen in Schönheide (Kruzifix, 1912), Meerane und den Gemeindesaal in Trachau Modelle für die Porzellanmanufaktur Meißen (Ente, Schreibzeug mit einer liegenden weiblichen Figur, Der Schlaf, Junges Mädchen mit Reifen)


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