David Friesenhausen - Leben

David Friesenhausen war der Sohn des Meier Cohen. Er war Schüler der Fürther Jeschiwa, wo er besonderes Interesse an der Mathematik und den Naturwissenschaften zeigte. 1783 heiratete er Mirl, Tochter des David Ottensoos, von der er sich 1887 trennte. Friesenhausen zog 1780 nach Berlin, um dort den Naturwissenschaften nachzugehen. In Berlin war er zehn Jahre lang Hausrabbiner des Benjamin Halberstadt. Er veröffentlichte Kelil ha-hesbon, ein Handbuch über Algebra und Geometrie ein hebräischer Sprache, darüber hinaus publizierte er auch zu den Themengebieten Astronomie und Mechanik. Auf seinen ausgedehnten Reisen kam er 1796 nach Mattersburg im Burgenland und kurz darauf nach Pest, Königreich Ungarn. Dort ließ er sich als Kaufmann nieder. Er engagierte sich 1806 für die Einrichtung eines Rabbinerseminars, was von der Pester Gemeinde aber hintertrieben wurde. Im gleichen Jahr wurde er Dajan in Hunsdorf, danach, bis 1816, in Waag-Neustadtl in der Slowakei . Im Laufe seines Lebens distanzierte er sich von der anfänglich von ihm begrüßten Haskala und stand an seinem Lebensende dieser sehr kritisch gegenüber. Gleichzeitig war er auch orthodoxer Rabbiner.In Mosedot tevel, einer 1820 in Wien erschienen astronomischen Abhandlung, gab er auch Beweisversuche des Parallelenaxioms (manchmal 11. Axiom genannt) aus Euklids Elementen. Postum erschienen in hebräischer Sprache ein Buch über Logarithmen (Königsberg 1854) und über das 11. und 12. Buch von Euklids Elementen (Jitomir 1875).


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