Hamburg Wasser - Geschichte

Hauptartikel:Wasserversorgung in Hamburg Nachdem beim Großen Brand 1842 ein Drittel der damaligen inneren Stadt Hamburgs abgebrannt war, beschlossen der Senat und die Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg, ein modernes Rohrleitungssystem und eine leistungsfähige Kanalisation zu installieren. Gleichzeitig sollten flächendeckend sogenannte Nothpfosten, also Hydranten, installiert werden, um die Löschwasserversorgung zu gewährleisten. 1848 ist daher unter Federführung des britischen Ingenieurs William Lindley die Stadtwasserkunst gegründet worden, die zunächst unfiltriertes, ab 1893 filtriertes Elbwasser in das Versorgungsnetz pumpte. Ab 1905 förderte die Stadtwasserkunst auch Grundwasser. 1924 sind aus der Stadtwasserkunst die Hamburger Wasserwerke GmbH hervorgegangen. Ab 1964 versorgten die HWW die Kunden ausschließlich mit Grundwasser. Am 1. Januar 2006 erfolgte die Zusammenlegung der Hamburger Wasserwerke und der Hamburger Stadtentwässerung unter einem gemeinsamen (Unternehmens-)Dach mit 2.437 Mitarbeitern. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich am Billhorner Deich 2 in Rothenburgsort, wo sich ebenso das Museum WasserForum der HWW befindet. Ein gemeinsames Kundenzentrum besteht zudem am Ballindamm 1 in der Hamburger Innenstadt.


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