Hobokocher - Einsatz Beim Trekking

Wie das offene Kochfeuer erspart ein Hobokocher auf Reisen vor allem das Mitführen von Brennstoff. Er braucht weniger und anspruchsloseres Brennmaterial bei gleichzeitig höherer Leistung. Hobokocher können daher interessant sein für Reisen mit besonders langer Autonomie, in Regionen mit mangelndem Angebot an käuflichen fossilen Brennstoffen, mit ausgiebigem Kocherbetrieb (Schnee schmelzen, Trinkwassersterilisation, Heizung, Licht). Typische Nachteile sind unter anderem das oft hohe Gewicht zumindest käuflicher Kocher, die meist durch Naturschutz- und Brandschutzvorschriften beschränkte Einsetzbarkeit, die hartnäckige Verunreinigung von Kochgeschirr und anderer Ausrüstung durch Ruß und Rauch, die Untauglichkeit in großen Höhen, Gefahr durch Verbrennungsprodukte beim Einsatz im Zelt. Der Betrieb von Holzkochern in der Natur wird vereinzelt weniger streng gesehen als der eines klassischen Lagerfeuers, es gelten aber grundsätzlich dieselben Gefahren, dieselben Vorsichtsmaßnahmen und eine besondere Verantwortung des Betreibers. Der Naturschutz gebietet insbesondere, den Untergrund gegen Versengen zu schützen und Verbrennungsrückstände (Asche, Ruß) spurlos zu beseitigen. Wo knappes Totholz ein wertvolles Biotop darstellt oder Einheimischen als Brennstoff dient, sollte auf Holzfeuer verzichtet werden.


Diese Artikel könnten Dich auch interessieren:

★ Hobokocher - Zusammenfassung ★ ★ Hobokocher - Aufbau Und Funktion ★ ★ Hobokocher - Moderne Hobokocher ★ ★ Hobokocher - Einsatz Beim Trekking ★ ★ Hobokocher - Einsatz In Der Entwicklungshilfe ★ ★ Hobokocher - Weblink ★

Weitere Artikel →

This text is licensed under Creative Commons Attribution-Share-Alike License 3.0. See more / Authors