Kai-city Kiel - Entstehungsgeschichte

Über Jahrzehnte wurde das Gelände östlich der Hörn industriell genutzt und war für Passanten unzugänglich. Die Förde zog damals eine Grenze zum belebten Zentrum. Nach der Umwidmung des Areals zu einem Wohn- und Dienstleistungsareal setzt(e) hier ein Baustein des neuen Konzepts an: die Kai-City Kiel sollte West- und Ostufer verbinden. Hierfür wurde unter anderem die Hörnbrücke gebaut. Die Hörnbrücke ist eine dreigliedrige Faltbrücke (Dreifeldzugklappbrücke) für Fußgänger über die Hörn. Sie wurde 1997 fertiggestellt und verbindet das Stadtzentrum am Westufer der Hörn vom Kieler Hauptbahnhof mit dem Stadtteil Gaarden-Ost. Damit ist auch die Verbindung zwischen Westufer und dem Germaniahafen samt angrenzendem Hochhauscenter und dem Norwegenkai am Ostufer sichergestellt. Das Projekt Kai-City Kiel sollte aus dem alten Industriegelände ein modernes Wohn- und Dienstleistungszentrum machen. Erstellt ist bisher aber lediglich der Bauteil B mit einer Büro, Wohn- und Geschäftshauszeile. Hier befindet sich auch der sogenannte „Schmidbau“, ein Hochhaus in diesem Bauabschnitt. Um die Hörn herum führt seit der Erneuerung eine grüne Uferpromenade, das Zentrum der Anlage bildet der Germaniahafen. In dem Museumshafen werden alte Schiffe instandgesetzt; fahrtüchtige Modelle indes finden hier einen attraktiven Liegeplatz.


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