Montaukett - Kultur Und Lebensweise

Den Winter verbrachten die Montaukett im Schutz der Eichenwälder im Inneren der Insel, in den wärmeren Monaten zogen sie an die Küste. Die Nähe des Golfstroms sorgt für ein mildes Klima an der Ostspitze Long Islands. Das ganze Jahr hindurch lag das Hauptaugenmerk auf der Beschaffung von Nahrung, Kleidung und der Herstellung von Wampum. Sie waren vorzügliche Ackerbauern und bauten Mais, Bohnen und Squash an, wobei die Frauen die Felder bestellten und sich um die Ernte kümmerten. Die Vorräte für den Winter wurden in tiefen Gruben aufbewahrt, die mit Matten abgedeckt wurden. Die vegetarische Nahrung wurde durch Fisch, Muscheln und Wild ergänzt, wobei die Jagd und der Fischfang zu den Aufgaben der Männer gehörten. Eine wichtige Rolle im Leben der Montaukett spielte der Wampum. An den Küsten Long Islands fand man hervorragenden Wampum-Rohstoff, der von den Montaukett sorgfältig zu kleinen Perlen verarbeitet und zu Ketten aufgereiht wurde. Die Stränge aus Muschelperlen entwickelten sich schließlich zu einem wichtigen Zahlungsmittel beim Handel der Ureinwohner Nordamerikas, wurden jedoch auch als persönlicher Schmuck geschätzt. Mit Mustern aus den verschiedenfarbigen Perlen wurden Informationen dargestellt, so dass Wampum in der Diplomatie an wichtige Ereignisse erinnerte und Abkommen oder Verträge gewissermaßen besiegelte.


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