Nieuport-delage Ni-d.29 - Varianten

Ni-D 29 B.I

Experimentelle Angriffsversion des Kampfflugzeugs mit sechs 10 kg Bomben; der berühmte Pilot Sadi Lecointe verdiente sich mit einer Ni-D 29 B.1 drei ehrenvolle Erwähnungen und seine Beförderung; nur eine kleine Reihe von Maschinen wurde auf diese Konfiguration umgebaut.

Ni-D 29bis

Die Ni-D 29bis wurde während der Pariser Luftfahrtschau des Jahres 1922 ausgestellt; sie wies eine reduzierte Flügelfläche und einen steuerbaren Hecksporn auf, es wurde nur ein Prototyp gebaut.

Ni-D 29G

Parallel zu den Prototypen mit Hispano-Motoren gebaute Version mit Gnome 9N Umlaufmotor; das erste von zwei Exemplaren wurde später für den Hispano Motor modifiziert und mit zwei Hauptschwimmern und einem Heckhilfsschwimmer ausgerüstet; die Maschine nahm daraufhin beim Seeflugzeugtreffen für den Grand Prix de Monaco von 1920 teil; das zweite Exemplar wurde mit dem Gnome Motor als mögliches trägergestütztes Kampfflugzeug getestet und dann 1920 als Ni-D 32RH mit einem 180 PS (134 kW) Le Rhöne 9R umgebaut.

Ni-D 29D

Eine für einen Höhenrekord umgebaute Maschine; durch einen Rateau-Lader erreichte das Exemplar eine Höhe von 7.000 m.

Ni-D 29 E.I

Für die Aviation Militaire gebaute Schulvariante mit einem 180 PS (134 kW) Hispano-Suiza Motor und einem synchronisierten Vickers Gewehr.

Ni-D 29 SHV

Seeflugzeugvariante für das Rennen um die Schneider Trophäe von 1919; Spannweite auf 8,00 m reduziert und Flugwerk ohne militärische Einrichtung; zwei Exemplare wurden gebaut, und eines wurde 1921 auch angemeldet; keine Ni-D 29 nahm am eigentlichen Wettbewerb teil.

Ni-D 29V

1929 von dem Konstrukteur Mary gemeinsam mit dem Firmeningenieur Gustave Delage entwickeltes leichtes Rennflugzeug mit einer Spannweite von nur 6,00 und einem auf 320 PS (239 kW) gebrachten HS 8FB Motor; das maximale Startgewicht betrug nur noch 936 kg; die drei gebauten Rennflugzeuge wurden mehrfach modifiziert und waren bei verschiedenen Veranstaltungen erfolgreich. Sadi Lecointe gewann 1919 den Coupe Deutsch und 1920 die Gordon Bennett Trophäe mit Ni-D 29V

Ni-D 29V bis

Die Ni-d 29V bis war eine umgebaute Maschine, die durch Weglassen des offenen Cockpits mit seiner Windschutzscheibe und der Kopfstütze eine höhere Geschwindigkeit erreichen sollte; der Pilot hockte im Rumpf und konnte nur durch winzige Fenster nach außen sehen; die Zerstörung der Maschine bei einem Landeunfall im April 1921 war keine Überraschung.


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