Radłów - Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des heutigen Radłów stammt aus dem Jahr 1080 in welchem die Pfarrgemeinde erwähnt wurde. Die zweite urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1236 als der Krakauer Bischof Wisław den Ort besuchte. Beim Einfall der Mongolen im Jahr 1241 wurde die Kirche niedergebrannt und die Einwohner flohen aus ihren Häusern. Ob der Ort anschließend wüst lag oder bewohnt war, ist unbekannt. Erst vom 14. Jahrhundert gibt es wieder Nachweise des Bestehens von Radłów. So wurde 1337 eine neue Kirche errichtet. Beim Zweiten Nordischen Krieg 1655 bis 1660 kommt es zu Gefechten in der Gegend Radłów und Teile des Ortes brennen nieder. Bei der Ersten Teilung Polens im Jahr 1772 wurde der Ort Teil Österreichs. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Dorf Teil des wiederentstandenen Polens. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges besetzte die deutsche Wehrmacht am 7./8. September 1939 die Gegend. Am Ende des Krieges wurde die Gegend von der Roten Armee eingenommen. Der Ort wurde Teil der Volksrepublik Polen. Zum 1. Januar 2010 wurde das Dorf Radłów zur Stadt ernannt.


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