Raffaele Mattioli - Einige Mattiolische Aussagen

«Heute gehört es schon beinahe zum guten Ton vorzugeben, man wisse über alles Bescheid. Mein Vater sagte mir immer: ‹Scheue dich nicht zu sagen, dass du irgendeine Sache nicht kapierst — besonders dann, wenn du ziemlich viel davon verstehst.›.» (Die Worte des Vaters reichen zweifellos an die Denkweise eines Kungfutse heran.) «Als Bankier wird man ein Mann der schönen Künste, ein Kritiker und ein Schöpfer.» «Keine Statistik kann die einzigartige Operation des menschlichen Gehirns ersetzen. Die Tätigkeit des Menschen muss stets das dominierende Element bleiben ... Eine große Gefahr der Maschinen liegt darin, dass sie das menschliche Element ignorieren. Sie reduzieren den Menschen zu einer bloßen Zahl und tragen damit schon den Ansatz zu Fehlinterpretationen in sich.» «Wir betreiben eine praktische Tätigkeit von rein intellektueller Prägung: ein Versuch, die Abstraktheit einer mechanischen Ordnung mit der Realität einer biologischen Ordnung zu vereinen.» «Ein Bankier darf nie die Herrschaft über das Geld verlieren. Wenn er jemals zulässt, dass das Geld von ihm Besitz ergreift, dann wird er Schwierigkeiten haben. Außerdem sollte ein Bankier sich stets die Worte des Kardinals Borromeo vor Augen halten, dass es nämlich keine Autorität gibt, ohne den Dienst an anderen.»


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