Rantzau-obelisk - Der Bau

Das Bauwerk wurde 1590 durch den königlich-dänischen Statthalter in Segeberg, Heinrich Rantzau, in unmittelbarer Nähe der sogenannten Rantzau-Pyramide errichtet und stand somit einstmals an der Straße Richtung Itzehoe auf unbebautem Feld vor der Stadt Segeberg. Es ist eines der frühesten Beispiele für das wiedererstandene Interesse an antiker Architektur in Deutschland. Nach Rantzaus Angaben orientiert sich die Gestalt des Segeberger Obelisken an dem durch Papst Sixtus V. vor der Kirche Santa Maria Maggiore 1587 wieder aufgerichteten antiken Obelisken, der ehemals von Kaiser Augustus nach Rom gebracht worden war. Der Obelisk war der Heiligen Dreieinigkeit geweiht und dem Andenken an den kurz zuvor verstorbenen dänischen König Friedrich II. gewidmet, mit dem Rantzau freundschaftlich verbunden gewesen war; zugleich diente er dem Gedenken an seinen Erbauer. Dagegen wird das Denkmal heute zumeist nur noch mit seinem Erbauer Heinrich Rantzau in Verbindung gebracht.


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