Rote Kreuz-medaille (Oldenburg) - Aussehen Und Trageweise

Das Ordenszeichen war zunächst in der Ursprungsfassung ein Bronzevergoldetes ovales Medaillon mit aufgelötetem Schild, das das Rote Kreuz auf weißem Grund zeigt. Mittig die verwobenen Initialen des Stifters. Die erste Fertigungsserie von 50 Stück wurde vom Hofgoldschmied Bernhard Knauer aus Oldenburg gefertigt. Die nachfolgenden Exemplare waren - wohl aus Materialproblemen (ab 1916 durfte kriegsbedingt keine Bronze mehr verwendet werden) - Silbervergoldet (950er Silber) hergestellt.Getragen wurde die Auszeichnung an einem dunkelblauen Band mit zwei zinnoberroten Seitenstreifen von je 2,5 mm Breite. Frauen trugen auf dem zur Schleife geformten Band den gekrönten und vergoldeten Schriftzug „E“ der Großherzogin Elisabeth von Oldenburg. Die Angaben von Beyreiß, dass bis zum 22. Oktober 1918 nur insgesamt 18 Verleihungen belegt sind, muss mit Vorsicht betrachtet werden. So ergeben neuerliche Untersuchungen, dass wohl ca. 450 Verleihungen stattgefunden haben könnten.Nach Aussagen des Schlossmuseum Jever wurde diese Medaille nur zweimal an Männer verliehen.Neben dieser Auszeichnung trug auch das oldenburgische Verdienstkreuz für Aufopferung und Pflichttreue in Kriegszeiten das Rotkreuz-Zeichen.


Diese Artikel könnten Dich auch interessieren:

★ Rote Kreuz-medaille (Oldenburg) - Zusammenfassung ★ ★ Rote Kreuz-medaille (Oldenburg) - Aussehen Und Trageweise ★

Weitere Artikel →

This text is licensed under Creative Commons Attribution-Share-Alike License 3.0. See more / Authors