Waisenhausstraße (Düren) - Geschichte

Auf dem Gelände der alten kurfürstlichen Rentmeisterei weihte Dechant Franz Anton Vaßen 1855 das katholische Waisenhaus ein. Die Straße wurde vorher auch Spülgasse genannt. Dieser Name wurde auf das Spülen der Wollgewebe in der Tuchbereitung zurückgeführt. Wenzel Hollar benannte in seinem Stadtplan von 1634 den Weg ebenfalls als Spülgasse. Nach der Zerstörung der Stadtkirche St. Anna beim Luftangriff vom 16. November 1944 war in dem Waisenhaus die Anna-Notkirche untergebracht. Heute wird das Gebäude als Altenwohnheim genutzt.


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