Weingut Prinz Salm - Geschichte

Das Weingut blickt auf 800 Jahre und 32 Generationen ununterbrochene Weinbautradition. Bereits Kelten und Römer hatten das Tal des Gräfenbachs, ein Seitental der Nahe, für den Weinbau entdeckt. Die älteste bekannte Urkunde über einen Weinbergsbesitz der Familie Dalberg, die sich damals noch Weierbach nannte, stammt aus einem Güterverzeichnis des Jahres 1200 („Wingert in Summelachen“, heute Sommerloch) und 1217 (Weinberg auf „Breitwiesen“). Die erste exakte namentliche Erwähnung der einzelnen Weinbergslagen stammt aus dem Jahr 1501. In dieser Urkunde sind bereits die Wallhäuser Weingärten Johannisberg, Pastorenberg, Kirschheck und andere aufgeführt. Sie zählen bis heute zu den Wallhäuser Spitzenlagen. Die Familie wohnte zunächst auf der 1150 erbauten Dalburg oberhalb von Dalberg. Nachdem die Burg ihre Schutzbedeutung verlor, baute man ab 1756 das Talschloss im zwei Kilometer entfernten Wallhausen zum Wohnsitz aus. Zuvor war Schloss Wallhausen der Verwaltungssitz der Herrschaft gewesen und der Ort des sogenannten Amtskellers, der Dominalverwaltung. Im dortigen Archiv finden sich die „Kellereyrechnungen“ der letzten Jahrhunderte.


Diese Artikel könnten Dich auch interessieren:

★ Weingut Prinz Salm - Zusammenfassung ★ ★ Weingut Prinz Salm - Geschichte ★ ★ Weingut Prinz Salm - Weingut ★ ★ Weingut Prinz Salm - Weinberge Im Anbaugebiet ★

Weitere Artikel →

This text is licensed under Creative Commons Attribution-Share-Alike License 3.0. See more / Authors