Weston Price - Studien

Verwundert von der seit Ende des 19. Jahrhunderts zunehmenden Fälle von Zahnfäule und generellem Abbau physischer Stärke seiner Patienten versuchte Price, der von der vorherrschenden Theorie säureproduzierender Bakterien im Mundraum nicht überzeugt war, einen anderen Grund für diese Symptome zu finden. Seine Suche nach einer Antwort führte ihn zu verschiedensten Völker über den gesamten Globus verstreut, die in Abgeschiedenheit von der modernen Zivilisation lebten. Price suchte nach den Faktoren, die einen guten Gesundheitszustand bedingen und in der modernen Welt fehlten – er fand sie hauptsächlich in der Nahrung. Als er die Nahrung der Ureinwohner genaueren Untersuchungen unterzog, stellte er fest, dass diese wenigstens viermal so viel Calcium und andere Mineralien, und mindestens zehnmal so viele fettlösliche Vitamine tierischer Herkunft aus etwa Butter, Rogen, Schalentieren und Organen enthielten wie eine durchschnittliche amerikanische Ernährung. Weniger bekannt ist seine Beteiligung an der Erforschung der Ursache der „gefleckten Zähne“ (Zahnfluorose; engl.: „mottled teeth“). Einerseits gewährte er als Mitglied des Forschungsbeirats der American Dental Association dem Zahnarzt Frederick Sumner McKay eine finanzielle Unterstützung für dessen einschlägige Arbeit. Zudem war er selbst Mitglied einer offiziellen Kommission zur Erforschung der Ursache der gefleckten Zähne. Als die Arbeitsgruppe um den marokkanischen Veterinär Henri Velu Zahnschäden bei Tieren nach dem Verfüttern fluoridhaltigen Futters beobachtete und einen Zusammenhang mit dem Auftreten der „gefleckten Zähne“ beim Menschen vermutete, war es Price, der in seinem Labor Analysen des Fluoridgehalts der gelieferten Wasserproben durchführen ließ.


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