Xaverianer-missionare - Geschichte

1894 ordnete der Präfekt der Kongregation für die Verbreitung des Glaubens (Propaganda Fide), Kardinal Mieczysław Halka Ledóchowski, die Gründung eines Priesterseminars an. Der Schwerpunkt sollte die Ausbildung von Missionspriestern sein. Der damalige Bischof Francesco Magani (1893–1907) des Bistums Parma errichtete am 1. November 1895 ordnungsgemäß das „Seminar für auswärtige Missionen“ in der Nähe von Parma. Zu dieser Zeit war Guido Maria Conforti Generalvikar im Bistum Parma und gründete am 3. Dezember 1895, am Gedenktag des hl. Francisco de Xavier, mit den ersten Seminaristen die „Fromme Gesellschaft des hl. Franz Xavier“ Am 3. Dezember 1898 wurde der Kongregation von Priestern die bischöfliche Genehmigung erteilt und die ersten Ordensregeln genehmigt. 1899 entsandte das Seminar ihre ersten beiden Missionspriester nach China und Nordamerika. Die Xaverianer-Missionare erhielten am 5. März 1906 von der Kongregation der Propaganda Fide das Decretum laudis und am 6. Januar 1921 die päpstliche Approbation von Papst Benedikt XV. Die letzte Ordensverfassung wurde 1983 durch das 11. Ordenskapitel beschlossen und genehmigt.


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